Regelklassen

In unseren Regelklassen werden die Kinder einer Klassenstufe unterrichtet. Diese Klassenzusammensetzung bleibt von der 1. Klasse bis zur 4. Klasse gleich. In der Regel findet nach zwei Schuljahren ein Klassenlehrerwechsel statt. Ein klarer Tagesablauf, eine feste Struktur und wiederkehrende Rituale geben den Kindern Sicherheit im Schulalltag.
Im Fachunterricht der Regelklassen finden folgende drei Formen des Lernens statt:

  • Informatives Lernen
  • Kooperatives Lernen
  • Individuelles Lernen

Im informativen Lernen geht es darum, die Kinder in neue Themen einzuführen oder Inhalte zu vermitteln. Dies findet in Unterrichtsgesprächen oder aber auch in frontalen Unterrichtsphasen statt. Die Kinder lernen dabei, sich zu konzentrieren, andere aussprechen lassen und zuzuhören, aber auch Geduld und Rücksicht sind wichtige Fähigkeiten, die geübt werden.

Im kooperativen Lernen arbeiten die Kinder in verschiedenen Sozialformen (Partnerarbeit oder Gruppenarbeit) zusammen. Sie setzen sich aktiv mit einem Lerninhalt auseinander, dabei lernen die Kinder wichtige Grundkompetenzen wie z.B. Kommunikation, Kooperation und Teamfähigkeit.

Im Wochenrückblick oder Klassenrat haben die Kinder die Möglichkeit, schöne Ereignisse der Woche, aber auch Probleme oder Schwierigkeiten offen anzusprechen. In der Klasse wird dann gemeinsam nach einer Lösung gesucht und Konflikte werden geklärt.

Das individuelle Lernen ist für das Behalten der Inhalte von großer Bedeutung. Durch die aktive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff findet ein Verstehen statt. In verschiedenen Unterrichtssituationen wie z.B. Stationenarbeiten, Lerntheken, Wochenplänen oder Lernspuren üben sich die Kinder im eigenverantwortlichen und selbstständigen Lernen. Diese Unterrichtssituationen ermöglichen ein individuelles Arbeitstempo und eine Differenzierung der Aufgaben.

Montessoriklassen

Die Arbeit in unseren Montessoriklassen orientiert sich am pädagogischen Konzept der italienischen Ärztin Maria Montessori. Montessori stellte fest, dass die schulische Entwicklung in sogenannten „sensiblen Phasen“ erfolgt. Kinder lernen bestimmte Entwicklungsthemen in diesen Zeiten besonders leicht, schnell und mit großem Interesse. So entwickelte sie das dazu passende Lernmaterial. Dieses steht auch unseren Kindern in den Montessoriklassen zur Verfügung. Es bildet den Kern des Lernens in den Freiarbeitsphasen.

Die Kinder der Montessoriklassen lernen in jahrgangsgemischten Klassen. Es werden die Jahrgänge 1 und 3 sowie 2 und 4 gemischt und in einer Klasse gemeinsam unterrichtet. Jüngere Kinder können sich an den älteren orientieren und werden durch diese sehr stark motiviert. Die älteren Schüler liefern ihrerseits fachliche Erklärungen und profitieren so von der Wiederholung eines zu einem früheren Zeitpunkt gelernten Unterrichtsinhaltes.

Während der „Freiarbeit“ entscheiden die Kinder weitgehend selbst, an welchem Thema, mit welchem Material und für welches Fach gearbeitet wird. Ziel dieser offenen Unterrichtsform ist beispielsweise die Selbständigkeit der Kinder und die Übernahme der Verantwortung für das eigene Lernen. Da wir eine staatliche Schule sind, unterliegen wir trotzdem den rechtlichen Vorgaben der gültigen Bildungspläne. Klassenarbeiten und Benotungen erfolgen ebenso, wie in unseren Regelklassen.

Die „vorbereitete Umgebung“ besteht aus den von Montessori entwickelten Lernmaterialien. Alle wesentlichen Elemente des Bildungsplanes finden sich in Form von Lern- und Entwicklungsmaterialien im Klassenzimmer wieder. Die Struktur der Materialien und die Arbeitsaufträge sind von einfachen bis hin zu schwierigen Aufgaben gestaffelt.

Mit der Individualisierung und Öffnung des Unterrichts verändert sich auch die Rolle der Lehrperson. Sie berät und unterstützt die Kinder beim Lernen und bei der Auswahl der Freiarbeitsthemen. Sie stellt neue Lerninhalte vor, gibt Einführungen in die MontessoriMaterialien und beobachtet die Schüler/innen bei der Arbeit, um sie gezielt fordern und fördern zu können. Außerdem sorgt sie für eine geordnete Arbeitsatmosphäre und somit für ein stetiges Voranschreiten der Lernentwicklung.

Sollten Sie mehr Fragen zu unseren Familienklassen oder der Arbeit nach Maria Montessori haben, können Sie uns diese gerne bei unserem jährlich stattfindenden Elterninformationsabend selbst stellen. Darüber hinaus stehen wir Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an den Grundschulen der Gemeinde Allensbach.

Büro
Grundschule ALLENSBACH: Zimmer EG 13
Grundschule HEGNE: Elternsprechzimmer

Übliche Erreichbarkeit in der Grundschule ALLENSBACH:
Montag + Dienstag von 8.30 – 14 Uhr
Mittwoch + Donnerstag von 13 – 14 Uhr

Übliche Erreichbarkeit in der Grundschule HEGNE:
Mittwoch + Donnerstag von 8.30 – 12 Uhr

Aufgrund der Anwesenheit und Arbeit an zwei Schulen sind kurzfristige Änderungen der Sprechzeiten möglich.
Bitte vereinbaren Sie daher Termine und Besuche telefonisch.

 

Angebote der Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder, ihr Auftrag ist es präventiv wie auch intervenierend zu sein.

Die Aufgabenschwerpunkte im Überblick:
• Einzelfallhilfe
• Individuelle Beratung und Unterstützung der Schüler*innen bei schulischen und/oder anderen Schwierigkeiten
• Mitwirken bei Konflikt- und Krisengesprächen durch Mediation
• Beratung der Eltern; Eltern können sich z.B. in Erziehungsfragen jederzeit an Schulsozialarbeiterin wenden
• Hilfe und Unterstützung bei Vermittlung von weiteren Hilfs- und Unterstützungsangeboten
• Beratung und Unterstützung der Lehrer*innen bei sozialpädagogischen Fragen oder zur Verbesserung des Klassenklimas

Soziales Lernen in den Schulklassen
• Die verschiedenen Gruppenangebote und Projekte haben oft einen präventiven Charakter. Dabei steht immer die Förderung und
Stärkung der sozialen Kompetenzen der Schüler*innen im Vordergrund. Die Angebote bzw. Projekte werden bedarfsgerecht auf die
jeweilige Situation hin angewandt und haben unterschiedliche Themenschwerpunkte.

Mögliche Angebote und Projekte sind:
• Präventions- und Interventionsangebote je nach Bedarfslage (z.B. „Stärkung der Empathiefähigkeit“)
• Soziales Lernen (z.B. Teamtrainings)
• Mitwirken beim Klassenrat
• Sozialtraining und Mobbingintervention
• Kommunikationstraining (etwa die Wolf- und Giraffensprache)
• Bei Bedarf besteht generell immer die Möglichkeit für zeitnahe Klassengespräche.

Etablierte externe Präventionsprojekte
• Schulsozialarbeit findet immer zusammen mit unterschiedlichen Kooperationspartnern und Institutionen statt. Im Rahmen der
sexualpädagogischen Arbeit in Klasse 4 hat sich das Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“ sowie das Angebot vom SKF
etabliert.

Nähre Informationen erhalten Sie direkt bei Frau Manske.

Prinzipien der Schulsozialarbeit
Die Teilnahme an Angeboten der Schulsozialarbeit sind stets freiwillig und für ALLE am Schulleben beteiligte Personen kostenfrei!
Beratungen sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Kontakt:

Frau Sibylle Manske
Dipl.-Sozialarbeiterin (FH)

Tel.: 0151-289 743 81
eMail: schulsozialarbeit@
allensbach.de

Schulkindbetreuung

Die Schulkindbetreuung bietet eine werktägliche, kostenpflichtige Betreuung der Kinder der Grundschule Allensbach vor und nach der Schule an. Die Räumlichkeiten der Schulkindbetreuung befinden sich in der Grundschule in Allensbach, sodass die Kinder die Betreuung leicht erreichen. Zusätzlich zu der Betreuung kann auch ein Mittagessen gebucht werden, dieses wird in der Schulmensa serviert und gegessen.

Die Betreuungszeiten sind wie folgt:

Grundbetreuung
Montag bis Freitag 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Ganztagesbetreuung
Montag bis Donnerstag 7:00-17:00 Uhr,
Freitag 7:00-16:00 Uhr

Vor dem Unterricht findet für die Kinder ein Freispiel mit ausgewählten Angeboten in den Betreuungsräumen statt.
Nach der Schule gibt es für die Kinder ein Mittagessen in Kleingruppen in der Schulmensa, bei dem auch die Kinder ohne Mittagessen ihr Vesper einnehmen können. In der Zeit bis 14 Uhr findet für die Kinder drinnen und draußen ein freies Spiel nach Wahl statt. Bei schlechtem Wetter steht uns auch die Turnhalle zur Verfügung.
Zwischen 14 Uhr und 15 Uhr findet die Hausaufgabenbetreuung statt. Hierbei werden die Kinder in Kleingruppen aufgeteilt, sodass sie eine ruhige Lernatmosphäre haben.
Nach den Hausaufgaben werden von unseren Jugendbegleitern täglich zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr verschiedene AGs angeboten, welche ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Angebot bieten.
Zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr können die Kinder nach den AGs abgeholt werden oder selbstständig nach Hause gehen.

Mittagessensangebot

Jeden Tag findet in mehreren Gruppen zwischen 12 und 14 Uhr das Mittagessen in der Schulmensa statt.

Das Essen beziehen wir täglich frisch vom Cateringservice Maier aus Stockach. Derzeit liegt der Preis für das Essen bei 4,00 Euro. Anmeldeformulare finden Sie hier auf der Webiste (Verlinkung!) oder bei Frau Thum im Sekretariat (Verlinkung mit Kontaktdaten von Sekretariat?) oder bei der Schulkindbetreuung über Frau Joos oder über Frau Chirico.

WICHTIG:
Falls Ihr Kind aufgrund eines besonderen Anlasses (Ausflug, Geburtstag etc.) nicht am Mittagessen teilnehmen kann, melden Sie dies bitte bis Donnerstag, 8.15 Uhr, der vorangehenden Woche bei der Schulkindbetreuung. Bei Krankheit melden Sie dies bitte bis 8:15 Uhr bei der Schulkindbetreuung. Falls die Abmeldung nicht rechtzeitig erfolgt, muss leider der volle Preis des Essens bezahlt werden.

Hier finden Sie die aktuellen Speisepläne:
Speiseplan 06.02.-10.02.2023
Speiseplan 13.02.-15.02.2023
Fasnacht
Speiseplan 27.02.-03.03.2023

Hier finden Sie das Anmeldeformular:
Anmeldeformular Schulkindbetreuung (PDF)

 

Kontakt:

Amira Chirico
Silke Joos

Tel.: 0151-64323587
eMail: schulkindbetreuung@
grundschule-allensbach.de

Laufbus

Der Laufbus startet ab der 2. Woche des neuen Schuljahres wieder. Alle Formulare, Fahrpläne sowie weitere Informationen erhalten Sie entweder im Sekretariat der Schule und hier auf der Website.

Wir wollen unsere Kinder schützen, unterstützen und begleiten, dass sie sich zu sicheren Verkehrsteilnehmern entwickeln. Alle Wegbegleiter und alle angemeldeten „Mitfahrer“ sind auf dem gesamten Weg gesetzlich unfallversichert.

Der Laufbus funktioniert nach dem bewährten Prinzip: Sie melden Ihr Kind an und übernehmen idealerweise an einem Tag die Begleitung, auch Teilstrecken sind möglich. Ein Kind wird abwechselnd als Busfahrer ausgewählt, welcher dann den Laufbus anführt. An den gekennzeichneten Haltestellen steigen die angemeldeten Mitfahrer zu und gemeinsam geht’s weiter bis zur Schule. Je nach Größe der Gruppe wird mindestens 1 Wegbegleiter mitlaufen.

Wir sammeln mit den Kindern, ähnlich wie bei den Kindermeilen, die gelaufenen „Meilen“ übers Jahr. Am Schuljahresende erhält jedes Kind, das teilgenommen hat, als kleine Anerkennung eine Urkunde über die gelaufenen Kilometer. Also machen Sie mit und helfen Sie Ihren Kindern und tun gleichzeitig noch etwas für unsere Umwelt, da wir das Elterntaxi nicht benötigen.

Die verbindliche Anmeldung erfolgt für das gesamte Schuljahr, die Kinder können aber jederzeit abgemeldet werden. Wir benötigen die Anmeldungen, um die Anzahl der Busbegleiter genau zu planen. Der Laufbus ist zu den angegebenen Zeiten immer unterwegs, auch bei Regenwetter.

Wenn Ihr Kind mit dem Laufbus den Schulweg zurücklegen soll, dann füllen Sie bitte das Anmeldeformular und die Datenschutzerklärung aus (siehe Download-Link unten)

  • An- und Abmeldung bitte immer schriftlich, Formulare sind in der Schule erhältlich.
  • Die Anmeldung erfolgt immer für das laufende Schuljahr und endet am letzten Schultag, eine Abmeldung ist jederzeit
    zum Ende einer Woche möglich.
  • Der Laufbus ist bei jedem Wetter unterwegs, solange Kinder angemeldet sind.
  • Der genaue Fahrplan mit allen aktuellen Haltestellen ist auf der Schulhompage ersichtlich.
  • Die „Abfahrtszeiten“ werden eingehalten, es wird nicht auf fehlende Kinder gewartet.
  • Kranke Kinder müssen nicht abgemeldet werden.
  • Die Kinder sollten immer ihre Warnwesten tragen, insbesondere in den dunklen Jahreszeiten.

Vorteile
... gegenüber kleinen Gruppen oder “Alleingängen”:

  • Signalwirkung der Laufbus-Gruppe deutlich höher
  • Andere Verkehrsteilnehmer haben Respekt vor Begleitpersonen
  • Unaufmerksamkeiten werden durch Begleitpersonen aufgefangen
  • Sicherheit der Eltern, dass Kinder auch mit dem Laufbus gehen
  • Zugriffe von anderen Personen sind ausgeschlossen

... für die Kinder:

  • Erlaufen der Kenntnisse und Fertigkeiten im praktischen Verkehrsalltag
  • Förderung der Selbständigkeit und Entscheidungsfähigkeit
  • Körperliche Ertüchtigung und Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens
  • Deutliche Signalwirkung der Gruppe im Straßenverkehr
  • Förderung eines klassenübergreifenden, multikulturellen, sozialen Beziehungsgeflechts
  • Ausschluss von Belästigungen und Übergriffen auf Kinder
  • Reduzierung des Kfz-Aufkommens im Schulumfeld
  • Hoher volkswirtschaftlicher Nutzen, da Kinder seltener krank werden und die Abgasbelastung sich verringert
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Begleitpersonen als unmittelbarer Ansprechpartner für Fragen, Probleme, Unsicherheiten und Kenntnislücken
  • Aktive Sensibilisierung für die Umwelt und Umgebung

Laufbusbegleiter für neues Schuljahr gesucht!
Sie haben morgens noch etwas Zeit und können die Kinder mit dem Laufbus zu begleiten?

Laufbus aus westlicher Richtung:
Dienstag, 20.07. um 18.30 Uhr Treffpunkt Kreuzung Holzgasse/Höhrenbergstraße
Laufbus aus östlicher Richtung:
Donnerstag, 22.07. um 18.30 Uhr, Treffpunkt Kreuzung Ecke Jahnweg/Hochstraße

FAHRPLAN Allensbacher Laufbus:
Fahrplan (PDF)

ANMELDUNG Allensbacher Laufbus:
Anmeldung (PDF)

DATENSCHUTZ Allensbacher Laufbus:
Einwilligungserklärung Datenschutz (PDF)

 

Kontakt:

Frau Anja Egenhofer

Tel.: 07533-3825
eMail: